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Schwermetallausleitung

Schwermetallausleitung - Chelattherapie

Die Belastung mit Schwermetallen in unserem Organismus führt zunehmend zu auffälligen gesundheitlichen Problemen. Dies stelle ich in meiner Praxis immer wieder fest.
Wiederholt fragen mich viele meiner Patienten, warum sie mit Schwermetallen belastet sind. Dies ist eine gute Frage und auf den ersten Blick oftmals nicht pauschal zu beantworten, da die Aufnahme von Schwermetallen im täglichen Leben an vielen Stellen oft unbemerkt passiert.

Wo finden wir Schwermetalle?
Nicht immer ist ausschließlich der Konsum von bestimmten Lebensmitteln, wie etwa belastete Meeresfrüchte, die je nach Art und Lebensraum reichlich Schwermetalle auf den Teller bringen, verantwortlich.
Auch unsere heutigen Wohn- und Lebenssituationen tragen sicherlich einen Großteil dazu bei. Immer wieder liest oder hört man in den Medien über Giftstoffe in Möbeln, Lebensmitteln oder sogar Babynahrung. Die Menschen werden nicht nur sehr verunsichert in dem, was sie noch gefahrlos essen oder trinken können, sondern auch die Entscheidung, welche Kleidung man anzieht oder welche Möbel man noch kaufen kann, ohne dadurch zu erkranken, entwickelt sich möglicherweise zu einem  Spießrutenlauf.
Selbst in vielen Medikamenten kann man Schwermetalle und Giftstoffe finden, wie zum Beispiel in Impfstoffen, Magensäureblockern oder Blutdrucksenker, um hier nur einige zu nennen. Und auch Amalgamfüllungen und sogar die Energiesparlampe stehen im  Verdacht, giftig zu sein.

Unabhängig davon, welcher Schwermetallquelle der Mensch nun ausgesetzt ist, kommt es schließlich auch im menschlichen Organismus dazu, dass sich die Schwermetalle anreichern, da er nicht in der Lage ist, diese hohen Belastungen alleine vollständig auszuscheiden.

Welche Symptome kann eine Schwermetallbelastung auslösen?
Das Krankheitsbild  einer Schwermetallbelastung kann unterschiedlichste Symptome hervorrufen, die nicht immer gleich zuzuordnen sind, und daher oft erst sehr spät an eine Belastung mit Schwermetallen gedacht wird:

  • Arterielle Verschlüsse und Stenosen
  • Neurologische Ausfälle
  • Demenz,
  • Morbus Alzheimer,
  • ALS (Amyotrophe Lateralsklerose – eine ernste Erkrankung des peripheren und zentralen Nervensystems)
  • AD(H)S (Aufmerksamkeitsdefizit Syndrom)
  • Autismus
  • Merk- und Denkschwierigkeiten
  • Verwirrtheit
  • Multiple Sklerose
  • Hautausschläge wie die Neurodermitis
  • Metall-Allergien zum Beispiel auf Nickel
  • MCS (Multiple chemische Sensitivität – Menschen, die sehr empfindlich auf Duft- und /oder Reinigungsstoffe reagieren)
  • Bluthochdruck
  • Tinnitus
  • Candida, Fehlbesiedelungen im Darm mit Pilzen
  • HPU/KPU (Kryptopyrrolurie), eine Stoffwechselstörung
  • Metallischer Geschmack im Mund mit vielleicht vermehrten Speichelfluss

Aber nicht nur diese Anzeichen sollten Anlass geben, einmal auf eine mögliche Schwermetallbelastung zu schauen. Selbst bei Patienten, die ggf. einen Zahnarztbesuch hinter sich haben, bei dem eine Amalgamfüllung behandelt wurde, kann ein Blick hierauf sehr aufschlussreich sein.

Welche Testverfahren gibt es?

Es gibt verschiedene Testverfahren, um herauszubekommen, ob und wie viele Schwermetalle im Körper vorhanden sind.
Zum einen gibt es die Möglichkeit, nach einer Blutentnahme das Blut im Labor einer Analyse zu unterziehen. Dort werden bestimmte Metalle, wie zum Beispiel Aluminium, Blei, Cadmium und Quecksilber bestimmt, um zu schauen, wie hoch die jeweilige Belastung ist. Da sich die Metalle aber gerne im Gewebe ablagern und somit nicht zwingend im Blut zirkulieren, ist dieses Messverfahren nur ein grober Anhaltspunkt.

Auch gibt es die Möglichkeit, eine Haaranalyse in einem Labor durchführen zu lassen. Aufgrund dessen, dass es beim Wuchs der Haare zu Einlagerung von Mineralien, Spurenelementen, Schwermetallen und organischen Substanzen kommt, kann man dies zu Analysezwecken nutzen. Allerdings zeigten sich in Haaranalysen bei ein und demselben Patienten aber auch immer mal wieder Unterschiede in den Ergebnissen.

Ich arbeite in meiner Praxis auf zwei Wegen.

Wenn zu mir Patienten, die keinen „Piekser“ mit der Nadel möchten, oder gar Kinder in die Praxis kommen, bei denen mir die Anamnese Anzeichen für eine mögliche Schwermetallbelastung liefert, kommt der Oligoscan zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine völlig schmerzlose Spektralanalyse, die Belastungen im Gewebe aufzeigt.

Der andere Weg ist, dass ich bei dem Patienten einen sogenannten Provokationstest einleite. Das heißt, dass ich dem Patienten einen Zugang über die Vene lege und ihm eine Infusion mit sogenannten Chelatoren verabreiche. Dabei handelt es sich um organische und anorganische Verbindungen, die in der Lage sind, Giftstoffe aus dem Gewebe zu lösen, diese zu binden und über die Niere auszuleiten. Bei diesen Chelatoren handelt es sich um EDTA (Ethyldiamintetraessigsäure) und DMSA (Dimercaptobernsteinsäure). Nach der Infusion sammelt der Patient zwei Stunden lang seinen Urin. Ein Teil dieses Urins wird  dann in ein spezielles Umwelt-Labor geschickt und dort analysiert. In der Regel liegt mir dann bereits nach ca. 2-3 Tagen das Ergebnis, wie stark und welche Schwermetalle den Körper verlassen haben, vor.

Wichtig zu wissen: Eine Ausleitung sollte nur von einem erfahrenen und speziell ausgebildeten Therapeuten durchgeführt werden.

Leider liest man, vor allem im Internet, immer wieder einmal von Menschen, die die Entgiftung und Ausleitung in Eigenregie durchgeführt, die Folgen der unsachgemäßen Durchführung unterschätzt und damit gesundheitlich Schiffbruch erlitten haben.

Unbedingt zu berücksichtigen ist, dass absolute Kontraindikationen für eine Chelat-Infusion Patienten mit schweren Herzerkrankungen, Schwangere oder Patienten mit Leber- und/oder Nierenschäden sind.

In meiner Praxis wird grundsätzlich erst nach ausgiebiger Anamnese, Bestimmung von Mineral- und Vitaminstatus inklusive Überprüfung der Nierenleistung ein individueller Ausleitungsplan erstellt.

Dieser Plan beinhaltet dann, welche Mikronährstoffe zusätzlich eingenommen werden sollen und in welchen Abständen die Chelat Ausleitungstherapie stattfinden soll.
Bitte bedenken Sie nämlich, dass bei jeder Ausleitung nicht nur die Schwermetalle, sondern auch wichtige Mikronährstoffe ausgeleitet werden. Bei großem Mangel an Vitamin- und Mineralstoffen im Körper muss vorher zunächst ggf. eine Infusionstherapie mit einer sogenannten Protokoll-Lösung stattfinden. Diese Protokoll-Lösung beinhaltet neben wichtigen Aminosäuren auch Vitamine und Mineralstoffe und kann somit bereits im Vorfeld verhindern, dass durch eine Ausleitungstherapie ein massiver Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen entsteht.

Darüber hinaus hat ein erfahrener Therapeut auch im Blick, dass ggf. Nebenwirkungen durch eine Ausleitung auftreten können und kann Sie hierfür entsprechend vorbereiten.

Mögliche Nebenwirkungen können unter anderem sein:

  • Müdigkeit
  • Kurzfristiger Blutdruckabfall von 10 mmHg
  • Frösteln
  • Leichte Mattigkeit

Um sicher festzustellen, ob Sie möglicherweise mehr Schwermetalle in sich tragen als für Ihre Gesundheit gut ist, oder Sie eine Ausleitungstherapie machen möchten, weil Sie bereits wissen, dass Sie schwermetallbelastet sind, biete ich Ihnen gerne meine Hilfe als ausgebildete Chelat-Therapeutin an.

Denn vergessen Sie nicht, dass eine solche Schwermetall-Ausleitung nur in Händen von speziell ausgebildeten und erfahrenen Chelat-Therapeuten gehört.